„Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig,
aber ohne Leidenschaft zu spielen, ist unverzeihlich!“
– Ludwig van Beethoven
„Ce qu'on ne peut dire et ce qu'on ne peut taire,
la musique l'exprime.“
– Victor Hugo
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Aktuelles

Februar 2017: Eva Schieferstein im Radio

Eva Schieferstein im Radio

Bayerischer Rundfunk

In der Nacht auf Dienstag, 7. Februar 2017, brachte BR 2 im „Concerto bavarese“ den Konzertmitschnitt einer Aufführung von Robert Delanoffs Komposition "Silence sur les Pléiades" durch das Münchner Flötentrio:

Elisabeth Weinzierl (Altflöte)

Edmund Wächter (Kontrabassflöte)

Eva Schieferstein (Klavier)

Südwestrundfunk

Am Sonntag, 12. Februar 2017, konnten Frühaufsteher in der Sendung „SWR 2 am Morgen" die Pianistin Eva Schieferstein im Duo mit der Flötistin Elisabeth Weinzierl mit der Nocturne für Flöte und Klavier von Lili Boulanger hören - von den beiden Musikerinnen eingespielt bei Thorofon auf der CD „Flötenmusik von Komponistinnen".

Sveriges Radio

Am Montag, 13. Februar 2017, spielte der Schwedische Rundfunk eine weitere Komposition aus der CD „Flötenmusik von Komponistinnen": die Sonate op. 1, Nr. 6 der Barockkomponistin Anna Bon di Venezia, in der Interpretation von Elisabeth Weinzierl (Flöte), Eva Schieferstein (Cembalo) und Philipp von Morgen (Violoncello).


The American Way - Bouquets for Ella (Gasteig, München, 14.01.2017)

The American Way - Bouquets for Ella

Klavierduo Angela-Charlott Linckelmann - Eva Schieferstein
Eva Schieferstein und Angela-Charlott Linckelmann

„Thank you so much for the marvelous interpretation

of "My Country 'Tis of Thee"

bursting with vitality and musicality 

... the best ever ....truly exciting

 

 

...a great duo!”

Gloria Coates, 24.01.2017

 

 


The American Way -

Kurz vor der Amtseinführung des nächsten Präsidenten zeigten sich die USA als ein Land, das teils heftige und sehr ambivalente Emotionen weckt, in Europa ebenso wie im eigenen Land und bei den dort lebenden Musikern.

Dem politischen „American Way" stellten die 5 Musikerinnen dieses Abends den musikalischen gegenüber. Die USA sind ein Land mit kriegerischer Vergangenheit - hörbar gemacht in den Melodien aus den großen amerikanischen Kriegen in Gloria Coates' „My Country 'Tis of Thee". Die USA sind aber auch das Land, das der Komponistin Ruth Schonthal, die im damaligen Deutschland wohl kaum überlebt hätte, eine Zukunft bot, und das Land, das eine große Sängerin wie die weltweit geliebte und bewunderte Ella Fitzgerald und ihre Musik hervorgebracht hat.

 

The American Way führte das Klavierduo Eva Schieferstein/Angela-Charlott Linckelmann am 14. Januar 2017 im Kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteig Kompositionen der deutsch-amerikanischen Komponistin Ruth Schonthal (1924-2006), der österreichischen Komponistin Silvia Sommer (*1944) und der in München lebenden amerikanischen Komponistin Gloria Coates (*1938) auf.

 

Ruth Schonthal emigrierte als kompositorisches Wunderkind in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit ihrer Familie von Berlin über Schweden und Mexiko in die USA und war dort wenige Jahre später als Komponistin, Pianistin, Musikpädagogin und später als Professorin für Kompositionslehre erfolgreich.

 

In ihren Werken finden sich europäische und mexikanische Einflüsse ebenso wie die der amerikanischen Moderne. Angela-Charlott Linckelmann und Eva Schieferstein spielen ihre fünf Duette für Klavier vierhändig „Bouquets for Margaret“, die mit dem bekannten Spiel der zweifelnden Verliebten: "Daisies: She Loves Me, she loves me not, She Loves Me" enden.


In ihrer „American Suite“ für Klavier vierhändig entführt Silvia Sommer das Publikum mit Charleston, Tango, Blues und Samba nach Nord- und Südamerika.


Die in München lebende amerikanische Komponistin Gloria Coates hat ihr Stück „My Country 'Tis of Thee" 1975 zum 200-jährigen Bestehen der USA komponiert. Wichtige traditionelle Melodien aus dem Süden, Lieder aus dem Bürgerkrieg aber auch Spirituals werden hier ineinander verschränkt und verwoben und aus allen Blickwinkeln, z.B. auch rückwärts gespielt, betrachtet. Heraushören kann man international bekannte Melodien wie "Yankee Doodle", "Glory, Glory, Hallelujah" oder einen Ausschnitt aus dem "Star-Spangled Banner".


In Anlehnung an den Titel "Bouquets for Margaret" von Ruth Schonthal überreichten die Sängerin Agnieszka Hekiert, die Flötistin und Saxophonistin Monika Olszak und die Gitarristin Barbara Jungfer der großen Sängerin Ella Fitzgerald, die 2017 ihren 100. Geburtstag gefeiert
hätte, ihre eigenen, verspielt jazzig-farbigen Blumen: Bouquets for Ella.

 

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Programm "THE AMERICAN WAY - BOUQUETS FOR ELLA"
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Duo Neon - Uraufführungen im November

Widmungen

„Nun habe ich die Aufnahme der "Emails" mehrmals angehört - mit immer größerem Vergnügen: Sie spielen so präzise und transparent.

Zugleich heben Sie durch winziges Verzögern oder Beschleunigen die Pointen hervor. Genauso habe ich mir meine Stücke gedacht!

Mille Grazie!

Walther Prokop, 24.11.2016

Unerwartetes, Neues, ein Programm, das so noch nie zu hören war, präsentierte die Pianistin Eva Schieferstein zusammen mit dem Klarinettisten Zoltán Kovács am 21. November 2016 in der Reihe MUSIK-FORUM MÜNCHEN - STUDIO FÜR NEUE MUSIK. 

 

Das Aktuellste: Mirrors (2016), die neue Komposition von Bernd Redmann (*1965). Bernd Redmann, derzeitiger Präsident der Hochschule für Musik und Theater München, hatte Mirrors nach seiner Rückkehr aus Kuba erst 4 Wochen vor der Uraufführung beendet. Elemente der kubanischen "musica tradicional" zeigt Redmanns 3-sätziger Blick in den Spiegel im 3. Satz, nach einem 2. Satz, dessen Nocturno-Charakter durch ausgesuchte Klangfarben unterstrichen wird. Neben Klavier, Klarinette und Bassklarinette kommen auch Paukenschlägel, Radiergummi, Fingernägel und Plektron zum Einsatz. Seine Klangfantasie verbindet Bernd Redmann mit dem Sinn für ungewöhnliche Klangerzeugung, den Jörg Widmann (*1973) in Fünf Bruchstücke für Klarinette und Klavier (1997) beweist.

 

Die Widmungen, denen das Konzert seinen Titel verdankte, gelten Komponisten-Kollegen, Verwandten oder Freunden, wie in den Werken von Roland Leistner-Mayer (*1945) und Walther Prokop (*1946). Ausgefallener war Robert Delanoffs (*1942) Hommage an den bekannten japanischen Zen-Tempel Ryoanji (an diesem Abend erstmals in der Version für Bassklarinette solo zu hören.)

 

Die originellste Widmung stammt zweifellos von Heinz Winbeck (*1946), der sein Klaviersolo In Nomine Leon(h)ardi 2003 als Geburtstagsgeschenk für seinen Verleger Leonhard Scheuch in Gestalt eines "Leonhardiritts der anderen Art" komponiert hat. Zu Ehren des Bärenreiter-Verlegers lässt der Komponist nach eigener Aussage den Leonhardizug außer Rand und Band geraten, "eher dem Galopp einer wilden Jagd ähnlich". Nur der Name des Verlegers sorgt noch für Ordnung und Struktur, da Winbeck keinen Ton verwendet, der sich nicht als Buchstabe "in Leonhard Scheuchs Namen seit Jahren zu Hause gefühlt hat".

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Programm
Duo Neon - Widmungen
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Künstler, die nicht nur ihre Instrumente hervorragend beherrschen, sondern zudem die Werke sowohl intellektuell als auch emotional durchdringen"

 

vielseitiges, hochkonzentriertes und fein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel"

 

kein Husten, kein Räuspern, kein Rascheln ist zu hören"

 

‚Wahnsinn, ganz toll!”, entfährt es einer Zuhörerin, die damit den stürmischen Applaus in Worte fasst."

Anna Katharina Winkler in der nmz 2/2017

 

 

die Kritik ganz lesen:

Bernd Redmann, Komponist der Mirrors
Der Komponist Bernd Redmann
Duo NEON, Eva Schieferstein mit Zoltán Kovács (Klarinette), Konzert "Widmungen", Kritik nmz


Uraufführung im Künstlerhaus

Sonnengesang

Uraufführung im Oktober 2016

Der "Sonnengesang", das ist das berühmte Gebet, das Franz von Assisi gegen Ende seines Lebens in "volgare umbro" - einem hochmittelalterlichen umbrischen Dialekt - gedichtet hat. Für die Festveranstaltung zum 90-jährigen Bestehen der Künstlerinnen-Vereinigung GEDOK hat die Komponistin Dorothee Eberhardt diesen Text für zwei Soprane, Mezzosopran und Klavier vertont.

 

Den beiden Sopranistinnen Marie Schmalhofer und Franziska Stürz sowie der Mezzosopranistin Barbara Hesse-Bachmaier hat sie ihre jeweiligen Strophen auf den Leib geschrieben: Franziska das Lob der Sonne, Marie das Lob von Mond, Sternen, Wind, Wolken und heiterem Himmel, Barbara das Lob von Wasser und Feuer. Umrahmt werden die drei Solostrophen von drei Terzetten.

 

Am 12. Oktober 2016 begleitete die Pianistin Eva Schieferstein die Sängerinnen Marie Schmalhofer (Sopran), Franziska Stürz (Sopran) und Barbara Hesse-Bachmaier (Mezzosopran) bei der Uraufführung des "Sonnengesangs" von Dorothee Eberhardt im Rahmen des festlichen Jubiläumsempfangs 90 JAHRE GEDOK der GEDOK München im Künstlerhaus am Lenbachplatz in München.


August/September 2016

Eva Schieferstein im Radio

Im August 2016  war die Pianistin Eva Schieferstein im Rundfunk mit ganz unterschiedlichen musikalischen Facetten zu hören:

als Klaviersolistin

am 8. August 2016

beim amerikanischen Sender 95.5 KHFM

 

mit der Grand Polonaise, op. 21

von Carl Maria von Weber

 

 

 

 zur CD

von Eva Schieferstein:

"Carl Maria von Weber - 

Tänzerische Klaviermusik":

 

 

"Als vorzeigbares Geschwister der Aufforderung zum Tanz’ läßt sich die ‘Grande Polonaise op. 21’ aus dem Jahre 1808 hören: Mit der langsamen Einleitung in es-moll stellt Carl Maria von Weber dem ausgedehnten Hauptsatz eine von Tremolandi und harmonischen Fragezeichen erfüllte ‘Miniaturouvertüre’ voran, die - darin dem zweiten Klavierkonzert nicht unähnlich - die Kulissen aufstellt, aus denen sich der Virtuose wie auf Zehenspitzen in den Vordergrund spielt." (EvH)

 

 

 

als Cembalistin

am 16. August 2016

im SWR 2

 

zusammen mit der Flötistin

Elisabeth Weinzierl und dem Cellisten

Philipp von Morgen mit einer Komposition von Wilhelmine von Bayreuth

 

in der interessanten Sendung: "Ich spiele nicht nur Klavier..." über die Schwestern Friedrichs des Großen, Anna Amalia von Preußen und Wilhelmine von Bayreuth:

 

 

"Alle drei teilten die Leidenschaft für Musik. Anna Amalia  spielte Flöte, Laute, Orgel, Geige und komponierte. Ihr Musiklehrer war Kirnberger, ein Schüler von Bach, den Anna Amalia sehr verehrte. Sie sammelte Bachs Werke und ließ sie bei Haus- und Hofkonzerten aufführen. Wilhelmine war eine passionierte Lautenistin. Sie heiratete den Markgrafen von Bayreuth, der wie ihr Bruder Flöte spielte, ließ sich als Sängerin ausbilden und machte mit den Hofmusikern Kammermusik. Ihr Bruder schickte ihr regelmäßig die neuesten Kompositionen von Schloss Sanssouci."

als Klavierbegleiterin

am 18. August 2016

im WDR 3

 

zusammen mit den Flötisten

Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter

mit der "Pantomime" aus der Oper "Cardillac" von Paul Hindemith

 

Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter und Eva Schieferstein spielen die "Pantomime" in ihrer eigenen Fassung für zwei Flöten und Klavier, erschienen im Verlag Schott Music mit dem Klaviersatz von Eva Schieferstein:

 

"Das erstmals als Einzelausgabe vorliegende Werk ‘Pantomime’ von Paul Hindemith entstammt seiner 1926 uraufgeführten Oper ‘Cardillac’, eine Vertonung der rätselhaften Kriminal-geschichte über den gleichnamigen Goldschmied nach der Novelle ‘Das Fräulein von Scuderi’ von E.T.A. Hoffmann. Der erste Akt der Oper beinhaltet eine pantomimische Szene in Begleitung zweier Soloflöten und Orchester. Diese Ausgabe enthält den gestenreichen Dialog der Flöten und die Orchesterreduktion als Klavierfassung. Das ausdrucksstarke Zwiegespräch der gleich-berechtigten Soloflöten erinnert an die charakteristische Musik des Stummfilms."


In der Nacht zum 22. September 2016 war Eva Schieferstein wieder als Klaviersolistin zu hören in der Sendung "Concerto bavarese" auf

Bayern 2 Radio.

 

Sie spielte "Impressionen über drei arabische Wörter", op. 75 des Münchner Komponisten Richard Mader (1930-1998).

Richard Mader, Dozent am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium und Leiter verschiedener Konzertreihen des damaligen Verbands Münchener Tonkünstler, engagierte regelmäßig die besten Gesangs- und Instrumental-Studenten des Konservatoriums für seine Konzerte. Dabei wurde er auf die Pianistin Eva Schieferstein aufmerksam, gewann sie als Uraufführungs-Pianistin seiner "Impressionen über drei arabische Wörter" und später für die Studioaufnahme seiner Komposition beim BR.

 

Inspiriert durch die Religion der Bahá'í wählte Richard Mader die drei arabischen Wörter Bab (Pforte), Abad (Ewigkeit) und Baha (Herrlichkeit) als Leitmotive seiner "Impressionen über drei arabische Wörter". Die Buchstaben eines Wortes bilden als Notennamen das Motiv jeweils eines Satzes von Maders op. 75.

 

Duo Neon im IBZ München

Duo NEON

Zoltán Kovács, Klarinette - Eva Schieferstein, Klavier

Das Duo NEON, Zoltán Kovács und Eva Schieferstein, spielte romantische Kammermusik von Carl Maria von Weber, Robert Schumann und Carl Loewe und Kompositionen der Münchner Komponistin Dorothee Eberhardt, der "Taufpatin" des Ensembles. Bei der Uraufführung von Dorothee Eberhardts Neon, einer Auftragskomposition von musica femina münchen für die Festliche Matinee im Münchner Gasteig zum 25-jährigen Bestehen von musica femina, lernten der Klarinettist und die Pianistin sich kennen.

Vor der Aufführung ihrer Werke gab die Komponistin Dorothee Eberhardt dem Publikum persönlich einen Einblick in ihre Kompositionstechnik.

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Duo Neon im IBZ
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Duo Neon: Zoltán Kovács, Klarinette und Eva Schieferstein, Klavier
Duo Neon: Eva Schieferstein und Zoltán Kovács


Peter Kiesewetter: "Scena d'irritazione"

Peter Kiesewetter

Peter Kiesewetter (Monographie-Reihe Komponisten in Bayern, Band 51)
Peter Kiesewetter

"Scena d'irritazione" - ein Stück, bei dem es einem die Stimme verschlägt

Peter Kiesewetter war unter den ersten Komponisten, die für das Münchner Flötentrio ein neues Werk komponiert haben.

Zunächst war das gar nicht beabsichtigt: Die Flötisten Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter hatten ein Trio für zwei Flöten und Klavier von Kiesewetter in der Musikalienhandlung gefunden, das Münchner Flötentrio hatte das Stück einstudiert und wollte es nun dem Komponisten vorspielen.

 

Das war der Moment, in dem Peter Kiesewetter sich seine alte Komposition wieder ansah und entdeckte, dass er eigentlich nicht mehr zu ihr stand. Also sagte er die Probe ab und begann stattdessen mit „Verbesserungsarbeiten“. Nach vielen Telefonaten zwischen Rom, wo Peter Kiesewetter damals mit einem Villa-Massimo-Stipendium lebte, und München, wo er sich detaillierteste Auskünfte über die Möglichkeiten der Flöte bei Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter einholte, war Monate später eine ganz neue „Scena d'irritazione“ entstanden: ein schwieriges Werk – und so spät zu Papier gebracht, dass der heutige Schluss gar nicht mehr rechtzeitig zum seit langem feststehenden Uraufführungstermin im Münchner Lenbachhaus fertiggeworden war. Die Zeit, die das Münchner Flötentrio hatte, um dieses schwierige Werk perfekt zu beherrschen, war natürlich jetzt auch sehr kurz – und das zu wissen tat Nerven und Körper nicht gut:

 

In der Nacht vor der Uraufführung von Peter Kiesewetters „Scena d'irritazione“ musste die Pianistin Eva Schieferstein mit hohem Fieber und schwerer Halsentzündung einen Notarzt rufen und hatte am Konzerttag ihre Stimme völlig verloren – vermutete Krankheitsursache: die „Scena d'irritazione“!

 

Glücklicherweise hat die „Scena“ ihre starke Wirkung seither in vielen Aufführungen im In- und Ausland und auf der CD „Kompositionen für das Münchner Flötentrio“ beim Publikum nur noch in positiver Weise entfaltet. Peter Kiesewetter hat die Dramaturgie seiner Komposition bei einer Probe mit den Phasen eines Ehestreits verglichen: schlummernde Wut, Zornausbrüche, leises Weinen, brahms'sches Klagen. Man muss dieser „gereizten Szene“, einem heftigen Streit zwischen den beiden Flöten und dem Klavier, von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende gebannt folgen.

Musikfest 2016 der MGNM– 20 Jahre Münchner Gesellschaft für Neue Musik

Münchner Flötentrio

Elisabeth Weinzierl & Edmund Wächter, Flöten – Eva Schieferstein, Klavier

Das Münchner Flötentrio, Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter & Eva Schieferstein, spielte beim Musikfest der MGNM am 17.06.2016 im Schwere Reiter von Peter Kiesewetter: "Scena d'irritazione" per due flauti e pianoforte, op. 27.

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#MGNM20 JubiläumsMusikfest 2016
Programmheft
#MGNM20 Musikfest_2016_Programm.pdf
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Münchner Flötentrio: Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter, Flöten; Eva Schieferstein, Klavier
Münchner Flötentrio: Eva Schieferstein, Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter


Brannenburger Kirchenkonzert „Fantasien“: 17.04.2016

Brannenburger Kirchenkonzert

Datum: 17.04.2016  |  Beginn: 17 Uhr

„Fantasien“

Das Duo NEON, Zoltán Kovács (Klarinette) - Eva Schieferstein (Klavier) spielte in der Konzertreihe der Brannenburger Michaelskirche  bekannte Duo-Kompostionen von Robert Schumann (Fantasiestücke, op. 73), Carl-Maria von Weber (Silvana-Variationen, op. 33) und

Francis Poulenc (Sonate für Klarinette und Klavier), dazu Solowerke von Roland Leistner-Mayer (Fantaisie Bizzare, op. 107, für Klarinette solo) und Walther Prokop (Fünf Emails an Francis Poulenc für Klavier solo).

Walther Prokop komponierte Fünf Emails an Francis Poulenc.
Der Komponist Walther Prokop
Roland Leistner-Mayer, Komponist
Der Komponist Roland Leistner-Mayer

70 Jahre Tonkünstler München e.V.: 18.03.2016

Musikforum München

komponisten@münchen 

„...vielen herzlichen Dank für die wunderbare Interpretation der Sonate. So habe ich mir die Uraufführung vorgestellt...”

Roland Leistner-Mayer, 19.03.2016

70 Jahre Tonkünstler München e.V.

 

Freitag, 18. März 2016, ab 17.00 Uhr

Schwere Reiter Musik, Dachauer Straße 114, München

Programm

Im Schwere Reiter erlebte das Publikum in den Shortcuts - Komponisten in München I und II die Uraufführung der Klaviersonate 1967 von Roland Leistner-Mayer  und die deutsche Erstaufführung des Klavierstücks "sehn-sucht" (komponiert 2015) von Johannes X. Schachtner durch die Pianistin Eva Schieferstein. Zusammen mit der Mezzosopranistin Barbara Hesse-Bachmaier war sie im Konzert Jazz plus kurz vor Mitternacht noch mit Bairischen Liedern von Wolfgang Zoubek nach Texten von Karl-Heinz Hummel zu hören - rund sieben Stunden nach dem Auftritt ihrer Klavierschüler Carl-Philipp Clemens und Marcus von Lorne im Eröffnungskonzert  Animal Dreams - Neue Musik für Kinder und Jugendliche mit dem "Klavierspaß zu vier Händen" Chamäleon von Dorothee Eberhardt: Eine lange, abwechslungsreiche  Musiknacht! 

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70 Jahre Tonkünstler München
Programmheft
70 Jahre Tonkünstler, 2016-03-18_TKM70_
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Konzert am 16.03.2016

Eva Schieferstein spielte Blumen die Menschen, nur Blumen von György Kurtág und Klangblumen von Barbara Heller, mit der Lyrikerin Alma Larsen.
Eva Schieferstein spielte Solo-Kompositionen von György Kurtág und Barbara Heller

Konzert am 15.03.2016

Eva Schieferstein begleitet die Sängerin Barbara Hesse-Bachmaier bei Emily-Dickinson-Liedern von Gloria Coates und einem Lied von Werner Bergengruen Dorothee Eberhardt nach einem Text von Werner .
Eva Schieferstein als Liedbegleiterin mit Liedern von Gloria Coates und DorotheeEberhardt