„Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig,
aber ohne Leidenschaft zu spielen, ist unverzeihlich!“
– Ludwig van Beethoven
„Ce qu'on ne peut dire et ce qu'on ne peut taire,
la musique l'exprime.“
– Victor Hugo
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Aktuelles


August/September 2016

Eva Schieferstein im Radio

Im August 2016  war die Pianistin Eva Schieferstein im Rundfunk mit ganz unterschiedlichen musikalischen Facetten zu hören:

als Klaviersolistin

am 8. August 2016

beim amerikanischen Sender 95.5 KHFM

 

mit der Grand Polonaise, op. 21

von Carl Maria von Weber

 

 

 

 zur CD

von Eva Schieferstein:

"Carl Maria von Weber - 

Tänzerische Klaviermusik":

 

 

"Als vorzeigbares Geschwister der Aufforderung zum Tanz’ läßt sich die ‘Grande Polonaise op. 21’ aus dem Jahre 1808 hören: Mit der langsamen Einleitung in es-moll stellt Carl Maria von Weber dem ausgedehnten Hauptsatz eine von Tremolandi und harmonischen Fragezeichen erfüllte ‘Miniaturouvertüre’ voran, die - darin dem zweiten Klavierkonzert nicht unähnlich - die Kulissen aufstellt, aus denen sich der Virtuose wie auf Zehenspitzen in den Vordergrund spielt." (EvH)

 

 

 

als Cembalistin

am 16. August 2016

im SWR 2

 

zusammen mit der Flötistin

Elisabeth Weinzierl und dem Cellisten

Philipp von Morgen mit einer Komposition von Wilhelmine von Bayreuth

 

in der interessanten Sendung: "Ich spiele nicht nur Klavier..." über die Schwestern Friedrichs des Großen, Anna Amalia von Preußen und Wilhelmine von Bayreuth:

 

 

"Alle drei teilten die Leidenschaft für Musik. Anna Amalia  spielte Flöte, Laute, Orgel, Geige und komponierte. Ihr Musiklehrer war Kirnberger, ein Schüler von Bach, den Anna Amalia sehr verehrte. Sie sammelte Bachs Werke und ließ sie bei Haus- und Hofkonzerten aufführen. Wilhelmine war eine passionierte Lautenistin. Sie heiratete den Markgrafen von Bayreuth, der wie ihr Bruder Flöte spielte, ließ sich als Sängerin ausbilden und machte mit den Hofmusikern Kammermusik. Ihr Bruder schickte ihr regelmäßig die neuesten Kompositionen von Schloss Sanssouci."

als Klavierbegleiterin

am 18. August 2016

im WDR 3

 

zusammen mit den Flötisten

Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter

mit der "Pantomime" aus der Oper "Cardillac" von Paul Hindemith

 

Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter und Eva Schieferstein spielen die "Pantomime" in ihrer eigenen Fassung für zwei Flöten und Klavier, erschienen im Verlag Schott Music mit dem Klaviersatz von Eva Schieferstein:

 

"Das erstmals als Einzelausgabe vorliegende Werk ‘Pantomime’ von Paul Hindemith entstammt seiner 1926 uraufgeführten Oper ‘Cardillac’, eine Vertonung der rätselhaften Kriminal-geschichte über den gleichnamigen Goldschmied nach der Novelle ‘Das Fräulein von Scuderi’ von E.T.A. Hoffmann. Der erste Akt der Oper beinhaltet eine pantomimische Szene in Begleitung zweier Soloflöten und Orchester. Diese Ausgabe enthält den gestenreichen Dialog der Flöten und die Orchesterreduktion als Klavierfassung. Das ausdrucksstarke Zwiegespräch der gleich-berechtigten Soloflöten erinnert an die charakteristische Musik des Stummfilms."


In der Nacht zum 22. September 2016 war Eva Schieferstein wieder als Klaviersolistin zu hören in der Sendung "Concerto bavarese" auf

Bayern 2 Radio.

 

Sie spielte "Impressionen über drei arabische Wörter", op. 75 des Münchner Komponisten Richard Mader (1930-1998).

Richard Mader, Dozent am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium und Leiter verschiedener Konzertreihen des damaligen Verbands Münchener Tonkünstler, engagierte regelmäßig die besten Gesangs- und Instrumental-Studenten des Konservatoriums für seine Konzerte. Dabei wurde er auf die Pianistin Eva Schieferstein aufmerksam, gewann sie als Uraufführungs-Pianistin seiner "Impressionen über drei arabische Wörter" und später für die Studioaufnahme seiner Komposition beim BR.

 

Inspiriert durch die Religion der Bahá'í wählte Richard Mader die drei arabischen Wörter Bab (Pforte), Abad (Ewigkeit) und Baha (Herrlichkeit) als Leitmotive seiner "Impressionen über drei arabische Wörter". Die Buchstaben eines Wortes bilden als Notennamen das Motiv jeweils eines Satzes von Maders op. 75.

 

Duo Neon im IBZ München

Duo NEON

Zoltán Kovács, Klarinette - Eva Schieferstein, Klavier

Das Duo NEON, Zoltán Kovács und Eva Schieferstein, spielte romantische Kammermusik von Carl Maria von Weber, Robert Schumann und Carl Loewe und Kompositionen der Münchner Komponistin Dorothee Eberhardt, der "Taufpatin" des Ensembles. Bei der Uraufführung von Dorothee Eberhardts Neon, einer Auftragskomposition von musica femina münchen für die Festliche Matinee im Münchner Gasteig zum 25-jährigen Bestehen von musica femina, lernten der Klarinettist und die Pianistin sich kennen.

Vor der Aufführung ihrer Werke gab die Komponistin Dorothee Eberhardt dem Publikum persönlich einen Einblick in ihre Kompositionstechnik.

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Duo Neon im IBZ
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Duo Neon: Zoltán Kovács, Klarinette und Eva Schieferstein, Klavier
Duo Neon: Eva Schieferstein und Zoltán Kovács


Peter Kiesewetter: "Scena d'irritazione"

Peter Kiesewetter

Peter Kiesewetter (Monographie-Reihe Komponisten in Bayern, Band 51)
Peter Kiesewetter

"Scena d'irritazione" - ein Stück, bei dem es einem die Stimme verschlägt

Peter Kiesewetter war unter den ersten Komponisten, die für das Münchner Flötentrio ein neues Werk komponiert haben.

Zunächst war das gar nicht beabsichtigt: Die Flötisten Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter hatten ein Trio für zwei Flöten und Klavier von Kiesewetter in der Musikalienhandlung gefunden, das Münchner Flötentrio hatte das Stück einstudiert und wollte es nun dem Komponisten vorspielen.

 

Das war der Moment, in dem Peter Kiesewetter sich seine alte Komposition wieder ansah und entdeckte, dass er eigentlich nicht mehr zu ihr stand. Also sagte er die Probe ab und begann stattdessen mit „Verbesserungsarbeiten“. Nach vielen Telefonaten zwischen Rom, wo Peter Kiesewetter damals mit einem Villa-Massimo-Stipendium lebte, und München, wo er sich detaillierteste Auskünfte über die Möglichkeiten der Flöte bei Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter einholte, war Monate später eine ganz neue „Scena d'irritazione“ entstanden: ein schwieriges Werk – und so spät zu Papier gebracht, dass der heutige Schluss gar nicht mehr rechtzeitig zum seit langem feststehenden Uraufführungstermin im Münchner Lenbachhaus fertiggeworden war. Die Zeit, die das Münchner Flötentrio hatte, um dieses schwierige Werk perfekt zu beherrschen, war natürlich jetzt auch sehr kurz – und das zu wissen tat Nerven und Körper nicht gut:

 

In der Nacht vor der Uraufführung von Peter Kiesewetters „Scena d'irritazione“ musste die Pianistin Eva Schieferstein mit hohem Fieber und schwerer Halsentzündung einen Notarzt rufen und hatte am Konzerttag ihre Stimme völlig verloren – vermutete Krankheitsursache: die „Scena d'irritazione“!

 

Glücklicherweise hat die „Scena“ ihre starke Wirkung seither in vielen Aufführungen im In- und Ausland und auf der CD „Kompositionen für das Münchner Flötentrio“ beim Publikum nur noch in positiver Weise entfaltet. Peter Kiesewetter hat die Dramaturgie seiner Komposition bei einer Probe mit den Phasen eines Ehestreits verglichen: schlummernde Wut, Zornausbrüche, leises Weinen, brahms'sches Klagen. Man muss dieser „gereizten Szene“, einem heftigen Streit zwischen den beiden Flöten und dem Klavier, von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende gebannt folgen.

Musikfest 2016 der MGNM– 20 Jahre Münchner Gesellschaft für Neue Musik

Münchner Flötentrio

Elisabeth Weinzierl & Edmund Wächter, Flöten – Eva Schieferstein, Klavier

Das Münchner Flötentrio, Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter & Eva Schieferstein, spielte beim Musikfest der MGNM am 17.06.2016 im Schwere Reiter von Peter Kiesewetter: "Scena d'irritazione" per due flauti e pianoforte, op. 27.

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#MGNM20 JubiläumsMusikfest 2016
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Münchner Flötentrio: Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter, Flöten; Eva Schieferstein, Klavier
Münchner Flötentrio: Eva Schieferstein, Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter


Brannenburger Kirchenkonzert „Fantasien“: 17.04.2016

Brannenburger Kirchenkonzert

Datum: 17.04.2016  |  Beginn: 17 Uhr

„Fantasien“

Das Duo NEON, Zoltán Kovács (Klarinette) - Eva Schieferstein (Klavier) spielte in der Konzertreihe der Brannenburger Michaelskirche  bekannte Duo-Kompostionen von Robert Schumann (Fantasiestücke, op. 73), Carl-Maria von Weber (Silvana-Variationen, op. 33) und

Francis Poulenc (Sonate für Klarinette und Klavier), dazu Solowerke von Roland Leistner-Mayer (Fantaisie Bizzare, op. 107, für Klarinette solo) und Walther Prokop (Fünf Emails an Francis Poulenc für Klavier solo).

Walther Prokop komponierte Fünf Emails an Francis Poulenc.
Der Komponist Walther Prokop
Roland Leistner-Mayer, Komponist
Der Komponist Roland Leistner-Mayer

70 Jahre Tonkünstler München e.V.: 18.03.2016

Musikforum München

komponisten@münchen 

70 Jahre Tonkünstler München e.V.

 

Freitag, 18. März 2016, ab 17.00 Uhr

Schwere Reiter Musik, Dachauer Straße 114, München

Programm

Im Schwere Reiter erlebte das Publikum in den Shortcuts - Komponisten in München I und II die Uraufführung der Klaviersonate 1967 von Roland Leistner-Mayer  und die deutsche Erstaufführung des Klavierstücks "sehn-sucht" (komponiert 2015) von Johannes X. Schachtner durch die Pianistin Eva Schieferstein. Zusammen mit der Mezzosopranistin Barbara Hesse-Bachmaier war sie im Konzert Jazz plus kurz vor Mitternacht noch mit Bairischen Liedern von Wolfgang Zoubek nach Texten von Karl-Heinz Hummel zu hören - rund sieben Stunden nach dem Auftritt ihrer Klavierschüler Carl-Philipp Clemens und Marcus von Lorne im Eröffnungskonzert  Animal Dreams - Neue Musik für Kinder und Jugendliche mit dem "Klavierspaß zu vier Händen" Chamäleon von Dorothee Eberhardt: Eine lange, abwechslungsreiche  Musiknacht! 

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70 Jahre Tonkünstler München
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70 Jahre Tonkünstler, 2016-03-18_TKM70_
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Konzert am 16.03.2016

Eva Schieferstein spielte Blumen die Menschen, nur Blumen von György Kurtág und Klangblumen von Barbara Heller, mit der Lyrikerin Alma Larsen.
Eva Schieferstein spielte Solo-Kompositionen von György Kurtág und Barbara Heller

Konzert am 15.03.2016

Eva Schieferstein begleitet die Sängerin Barbara Hesse-Bachmaier bei Emily-Dickinson-Liedern von Gloria Coates und einem Lied von Werner Bergengruen Dorothee Eberhardt nach einem Text von Werner .
Eva Schieferstein als Liedbegleiterin mit Liedern von Gloria Coates und DorotheeEberhardt